Nachhaltigkeit
Ökologisch zu wirtschaften heißt auch nachhaltig zu wirtschaften. Denn Umwelt und Natur profitieren nachweisbar vom Öko-Landbau. Er nutzt nicht nur die natürlichen Lebensgrundlagen, sondern fördert sie gezielt – und vermeidet Umweltbelastungen. Das Ergebnis: Der Boden ist fruchtbarer als in der konventionellen Landwirtschaft und die Bio-Aktivität ist zwischen 30 und 100 Prozent höher.
Aber die Vorteile gehen noch weiter:
- Die organische Düngung und der Leguminosen-Anbau sorgen für mehr organische Substanz.
- Die Fruchtfolge mit Bodendeckung mindert die Erosion der Böden.
- Die Herstellung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel oder mineralischer Stickstoffdünger verbraucht viel Energie. Der Öko-Landbau kommt ohne sie aus. So wird Energie gespart und der Ausstoß von klimaschädigendem Kohlendioxid sowie Ammoniak reduziert sich.
- Eine gute Nährstoffbilanz und geringere Nitratmengen schützen das Grund- und Oberflächenwasser.
- Durch die organische Düngung und den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel fördert der Öko-Landbau die Vielfalt von Pflanzen und Tieren.

