Zöliakie

Bei der Zöliakie, die früher im Erwachsenenalter auch als einheimische Sprue und im Säuglings- und Kindesalter auch als gluteninduzierte Enteropathie bezeichnet wird, handelt es sich um eine Erkrankung des Dünndarms, die durch das in Getreide vorkommende Klebereiweiß „Gluten“ ausgelöst wird. Gluten ist enthalten in vielen allgemein bekannten Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, Tritikale und Grünkern, aber auch in älteren nun wieder vermehrt auf dem Markt befindlichen Getreidesorten wie Emmer (Zweikorn), Einkorn, Kamut, Urkorn und sonstigen Weizenderivaten. Durch die konsequente Meidung des Glutens kann die Symptomatik erfolgreich behandelt werden, die eigentliche Krankheit bleibt jedoch lebenslang bestehen.